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Leckere Zubereitung? Das ist keine Hexerei!
Es gibt fast so viele verschiedene Zubereitungsarten wie Teesorten. Aber auch der gleiche Tee kann auf unterschiedliche Weise zubereitet werden. In den Produktbeschreibungen der Tees geben wir Ihnen individuelle Zubereitungstipps und Rezeptvorschläge. An dieser Stelle möchten wir Ihnen deshalb nur einen allgemeinen Überblick über das Geheimnis einer guten Teeküche geben:

Vorbereitung

Als erstes müssen Sie natürlich Wasser zum Kochen bringen, Leitungswasser genügt im Allgemeinen. Es sollte allerdings weiches Wasser sein. Ist Ihr Leitungswasser zu hart oder von Chlor belastet, hilft Ihnen ein Wasserfilter. Es empfiehlt sich, die Teekanne inklusive Deckel mit kochendem Wasser gut vorzuwärmen. Wir empfehlen das Zwei-Kannen-System. In der einen Kanne lassen Sie den Tee ziehen, anschließend gießen Sie ihn – über einen Filter – in die andere Kanne. Sie können natürlich auch gleich einen Filter nehmen, dann hat der Tee aber nicht so viel Platz sein Aroma zu entfalten. Teegeschirr aus gutem Porzellan, das im Idealfall auch nur für Tee verwendet wird, eignet sich am besten. Es ist auch sinnvoll, Kräutertees und aromatisierte Tees in anderen Kannen zuzubereiten. Starke Schwarztee-Düfte können durchaus Teesorten mit feineren Aromen auch im Nachhinein noch geschmacklich beeinflussen.

Aromaschutz

Generell ist Tee sehr geruchsanfällig. Bewahren Sie die Teeblätter deshalb in geschlossenen Behältern kühl, dunkel und trocken auf. Nach Anbruch der Teepackung ist der Tee noch 10 Wochen frisch, ungeöffnet gilt eine Haltbarkeit von 2 Jahren. Beachten Sie dazu das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung. Fremde Gerüche, Gewürze und Aromen können das Teearoma beeinflussen; trennen Sie deshalb Ihre Tees von anderen geruchsstarken Lebensmitteln, am besten schon beim Einkauf. Unsere Teetüten bieten allerdings schon von vorneherein einen ausgezeichneten, umweltfreundlichen Aromaschutz. Zur Bewahrung des feinen Geschmacks empfehlen wir, die Teetüte nach Anbruch wieder gut zu verschließen. So ist ein natürlicher Genuss ist garantiert. Der Tee kann aber auch durchaus noch länger halten, als auf der Verpackung angegeben. Probieren Sie es einfach aus.

Wie viel, wie heiß?

2 Gramm Teeblätter genügen im Allgemeinen für eine Tasse Tee. Bei Schwarztee ist das ungefähr ein Teelöffel voll. Teekenner richten die Idealmenge sogar nach der Teesorte, der Härte des Wassers, ja nach dem Jahr der Ernte. Letztendlich ist Ihr persönlicher Geschmack entscheidend. Fangen Sie mit einer geringen Menge an und steigern sie langsam, bis Sie es Ihnen am besten schmeckt. Nur die Schwarztees werden mit kochendem Wasser aufgebrüht. Grüntees und andere teilfermentierte Tees und feine Schwarztees sollten bei 65 bis 90 Grad aufgegossen werden; optimal für den Darjeeling z.B. sind 90 bis 95 Grad. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe und der feine Geschmack voll erhalten. So mancher japanische Grüntee will sogar mit höchstens 50 Grad Wassertemperatur noch schonender zubereitet werden.

Wie lange soll er nur ziehen ... ?

Die große Frage nach der Ziehzeit ist tatsächlich nicht so leicht zu beantworten. Sie reicht von 20 Sekunden bis 5 Minuten bei Schwarzen und Grünen Tees, bei Weißen Tees gar bis zu 10 Minuten. Die alte Regel, dass bis zu drei Minuten gezogener Tee anregend wirkt, ab fünf Minuten aber beruhigt, ist nur im ersten Teil richtig. Das anregende Koffein (früher Teein genannt) löst sich tatsächlich in den ersten 2 bis 3 Minuten. Anschließend lösen sich die Gerbsäuren und neutralisieren das Koffein. Eine zusätzliche beruhigende Wirkung entsteht aber dadurch nicht, der Tee ist dann eben einfach nicht anregend. Der beste Zeitpunkt, einen Tee abzugießen, ist eigentlich immer dann, wenn die oben schwimmenden Blätter zu sinken beginnen, während die unteren aufsteigen. Nach dem Abgießen sollten Sie den Tee sofort genießen. Sie können den Tee zwar warm halten, aber direkt nach dem Aufbrühen entfaltet Tee seinen Geschmack im intensivsten.

Schwarz mit, Grün ohne

Grünen Tee genießen Sie am besten pur. Zu vielen Schwarzen Tees können Sie Zucker, Honig, Milch, Rahm oder Zitrone dazu nehmen. Unsere Ostfriesenmischung z.B. wird gerne mit Rahm oder Milch genossen. Denken Sie aber daran, dass selbst der stärkste Schwarztee von diesen Zusätzen einen mehr oder weniger großen Teil seines natürlichen Aromas einbüßt. Wenn Sie auf Süße nicht verzichten wollen, möchten wir Ihnen unseren Vollrohrzucker wärmstens ans Herz legen. Auch Kräutertees und Aromatees werden gerne süß getrunken. Probieren Sie es einfach aus, letztendlich wissen Sie selbst, was Ihnen am besten schmeckt.

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