Dem Espresso liegt dieselbe Kaffeepflanze zugrunde wie dem „normalen“ Kaffee. Er kann aus Arabica und aus Robusta hergestellt werden. Er schmeckt kräftiger, hat aber weniger Koffein.
Espresso wird durch die Art der Röstung, den Mahlgrad und die Zubereitungsart bestimmt. Espressobohnen werden länger geröstet, wodurch sie dunkler werden und einen intensiven und nachhaltigen Geschmack gewinnen. Deshalb schmeckt ein Espresso auf Basis normalen Kaffeemehls sauer und sollte daher auch nur mit einer Espressomaschine zubereitet werden. Durch die längere Röstung verliert die Bohne auch nicht ihren Koffeingehalt.
Espresso hat weniger Koffein
Dennoch hat eine Tasse Espresso weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee, die aus der gleichen Menge Kaffeemehl (normalerweise 7g) zubereitet wird. Das liegt daran, dass bei der Espressozubereitung Espressomehl und Wasser wesentlich kürzer miteinander in Verbindung stehen. Wegen seines kräftigen Geschmacks wird Espresso landläufig dennoch für einen starken Kaffee gehalten.
Arabica oder RobustaFür den Espresso werden meist die aromatischen Arabica-Sorten verwendet (auch als
Java-Bohne bekannt). Es werden aber auch gerne Mischungen aus Arabica- und Robusta-Bohnen angeboten; 60 % Arabica und 40 % Robusta gelten als ideales Mischverhältnis, so wie bei unserem kräftig-würzigen Espresso El Machorro. Wir bieten aber auch verschiedene Espressos aus 100 % Arabica. Was Ihnen besser schmeckt, müssen Sie entscheiden, am besten bei einer Tasse Cappuccino ...
Due espressi, per favore!
Der Espresso wurde 1930 in Italien erfunden. Das deutsche Wort
Espresso kommt vom italienischen Caffè Espresso. Die womöglich falschen Deutungen, dass der Name etwas mit „schnell“ (express) oder dem hohen Wasserdruck (lat.: expressum) zu tun hat, sind weit verbreitet. Wie dem auch sei, Tatsache ist, dass neben der Röstung und dem Mahlgrad auch der Wasserdruck, mit dem der Espresso aufgebrüht wird, entscheidend für die Zubereitung eines richtigen Espressos ist. Es genügt nämlich nicht, eine Espressokanne zu verwenden, auch wenn der Name das suggeriert. Dort entsteht lediglich ein Druck von 1,5 Bar, gerade mal genug, um den heißen Dampf nach oben zu drücken.
Nur echt mit Espressomaschine
Ein echter Espresso benötigt allerdings eine Espressomaschine, in der 85 bis 90 Grad heißes Wasser mit ca. 9 Bar für die Dauer von 25 Sekunden durch das sehr fein gemahlene Espressomehl gepresst wird. So erhalten Sie auch den typischen schaumigen Espresso, den die Italiener auch Crema nennen. Frische und Intensität des Geschmacks lassen sich noch optimieren, wenn die Espressobohnen erst kurz vor dem „Pressen“ gemahlen werden. Mhmm, das schmeckt ... un altro espresso, per favore!