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Aus unserem Angebot
Gleichberechtigte Teilnahme am Weltmarkt
Ökotopia verschafft Kleinbauern einen direkten Zugang zum Weltmarkt und gleicht so die ungerechte Weltwirtschaftsordnung ein wenig zugunsten der Erzeuger auf der Südhalbkugel aus.

Der Weltmarkt


Kaffee und Tee, die Handelsgüter von Ökotopia, sind mit die wichtigsten Agrarerzeugnisse, die auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Sie sind Börsen-notiert und damit Gegenstand von Spekulationen und unterliegen mitunter starken Preisschwankungen. Beides sind klassische Güter ehemaliger europäischer Kolonien. Entsprechend geprägte Strukturen findet man teilweise heute noch in den Anbauländern vor.

Globaler Nord-Süd-Handel benachteiligt Kleinbauern des Südens

Kaffee und Tee sind Waren des globalen Nord-Süd-Handels. Dieser ist von Staaten, internationalen Handelsorganisationen und -abkommen und multinationalen Konzernen geprägt. Die Kleinbauern und Plantagen-Arbeiter, die auf der Südhalbkugel Kaffee und Tee anbauen, haben in diesem Gefüge eine schwache Position. Sie können kaum Einfluss auf die Marktmechanismen und Strukturen ausüben, denen sie unterliegen. Auf dem Weltmarkt stehen die liberalisierten Agrarmärkte der Länder des Südens den hochsubventionierten und protegierten Landwirtschaften der Industrienationen des Nordens gegenüber. Ziel des fairen Handels ist es, diese für die Landwirte der Südhalbkugel nachteiligen Strukturen bestmöglich auszugleichen. Die marginalisierten Produzenten im Süden sollten direkten Zugang zu den Märkten des Nordens erhalten.

Für einen ethischen Handel

Ökotopia hat sich dem fairen Handel verschrieben und gestaltet seine Geschäftsbeziehungen nach ethischen Kriterien. Das Unternehmen setzt auf gleichberechtige Partnerschaften und ermöglicht basisdemokratisch organisierten Kleinbauern-Genossenschaften direkten Marktzugang. Statt Kleinbauern die Preisschwankungen am Weltmarkt tragen zu lassen, garantiert Ökotopia ihnen langfristige Zusammenarbeit, feste Abnahmemengen und Mindestpreise. Diese Mindestpreise liegen über dem von der Fair Trade Labelling Organization (FLO) als Standard gesetzten Preis. Liegt der Weltmarktpreis zum Zeitpunkt der Auszahlung unter dem Mindestpreis, erhalten die Kleinbauern den Mindestpreis. Liegt er über dem vereinbarten Mindestpreis, erhöht Ökotopia seine Zahlung entsprechend dem aktuellen Weltmarktpreis. Die Kleinbauern profitieren auf jeden Fall. Sie erhalten eine Planungssicherheit, die ihnen der Zwischenhändler nicht bietet. Auch Straßeneinkäufer, die sogenannten „coyotes“, agieren gewinnorientiert. Die „coyotes“ bieten zwar teilweise hohe Preise, lassen aber die Kleinbauern in Preiskrisen dafür haltlos fallen. Ökotopia bietet den Anbauern auch in schlechten Zeiten Sicherheit und Kontinuität und trägt das unternehmerische Risiko für sie.

Eigene Importgesellschaft „MITKA“ für den fairen Handel

In den 1980er Jahren bildeten sich in Mittelamerika die ersten Genossenschaften und Kooperativen von Kleinbauern, die Kaffe anbauten. Um direkten Handel mit ihnen betreiben zu können, gründete Ökotopia 1986 mit anderen Akteuren des Fairen Handels in Deutschland die "MITtelamerikanische KAffee Im- und Export GmbH" kurz mitka. 

http://www.oekotopia.org/fair/mitka.html
Colombia Grande kbA
Kaffee aus fairem Handel, Partner-Projekt in Kolumbien, 100% Arabica, vollmundig im Geschmack, würziges Aroma, Kaffee der Spitzenklasse, aus Hochlagen bis 2000m, gemahlen.