kleines Ökotopia-Logo
Aus unserem Angebot
Nicaragua – Weibliche Vorbilder wirken
Der Kooperativenverband Soppexxca zeichnet sich durch seinen hohen Frauenanteil aus. Ein Beispiel dafür, welche Wirkung Rollenvorbilder haben können – die Geschäftsführerin ist eine Frau.

Besonders hohe Frauenquote

Im Norden Nicaraguas, in Jinoteca, der „Kaffeehauptstadt“ des Landes, hat der Kooperativenverband Soppexcca (Sociedad de Pequeños Productores Exportadores de Café) seinen Sitz. Er besteht aus mehreren Basis-Kooperativen, in denen 2012 rund 650 Mitglieder (socios), davon 210 Frauen, organisiert sind. Dieser Frauenanteil von rund 30 Prozent ist ungewöhnlich hoch, was vermutlich an der Vorbildfunktion einer der Geschäftsführerin Fátima Ismael liegt.

Seit 1998 arbeitet Ökotopia mit den Soppexcca KleinbäuerInnen zusammen, die auf ihren 1.000 bis 1.400 Meter hoch gelegenen, weit verstreuten Parzellen Arabica-Kaffee anbauen. In dieser Höhe kann man die besondere „Strictly High Grown“-Qualität produzieren. Soppexcca legt großen Wert auf beste Qualität und unterhält ein eigenes Testlabor. Es gibt Schulungen zur Qualitätsverbesserung des Kaffees. Jugendliche bilden sich zu Kaffeetestern weiter. Überhaupt hat Bildung einen hohen Stellenwert. Die Kooperative vergibt Stipendien, und die Stipendiaten geben ihr Wissen an die anderen Mitglieder weiter.

Soppexcca entwickelt sich beständig weiter und konnte 2009 ein eigenes „beneficio“, eine Verarbeitungsanlage für den geernteten Kaffee, bauen. Dort werden die Kaffeebohnen vom Fruchtfleisch der Kaffeekirschen getrennt, getrocknet, fermentiert und für den Export verpackt. Das „beneficio“ erweitert und optimiert die Kooperative kontinuierlich und verwendet dafür die von Ökotopia gezahlten Prämien: neue Trocknungsflächen wurden zugekauft und zusätzliche Lagerhallen errichtet. 2012 baute die Kooperative neue Büroräume für ihre Verwaltung.

Die Kaffeebauern und die in einer eigenen Kooperative organisierten Arbeiterinnen in der Verarbeitungsanlage sind Mitinhaber des „beneficios“. Soppexcca zahlt ihren Kaffeepflückern und den Frauen aus der Weiterverarbeitung Gehälter, die über dem Mindestlohn liegen.
Um die Abhängigkeit vom Kaffeeanbau zu verringern, wurde ein Kakaoprojekt ins Leben gerufen. Indem sie Kakao anbauen und selbst gemachte Schokolade verkaufen, erwirtschaften sich die ProduzentInnen außerhalb der Kaffee-Erntezeit ein Einkommen.





Colombia Grande kbA
Kaffee aus fairem Handel, Partner-Projekt in Kolumbien, 100% Arabica, vollmundig im Geschmack, würziges Aroma, Kaffee der Spitzenklasse, aus Hochlagen bis 2000m, gemahlen.