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Honduras – Kaffe mit Herkunftsbezeichnung
Der Kaffee der Kooperative Combrifol wächst in der Kaffeeregion Marcala und darf aufgrund seiner besonderen Qualität das Herkunftsattribut „DO Marcala“ tragen.
'Do Marcala'
Die Kooperative Combrifol (Cooperativa Mixta Brisas de La Frontera) hat ihren Sitz in der auf 1.300 bis 1.900 Metern gelegenen honduranischen Kaffeeregion Marcala. Die fruchtbaren Böden der salvadorianischen Vulkanausläufer bieten hier eine hervorragende Grundlage für den Anbau von handverlesenem Strictly High Grown Arábica Kaffee. Ausgewählten Kaffees aus der Region wird die geografische Indikation „DO Marcala“ verliehen, so auch dem von Combrifol. Dieser Kaffee zeichnet sich durch eine lebendige Säure, einen fruchtigen Geschmack nach Zitrusfrüchten und Pfirsich sowie einen blumigen Nachgeschmack aus.

Combrifol besteht aus vier Mitgliedsgruppen in vier Landkreisen, in denen die insgesamt 600 Mitglieder organisiert sind. Sie bauen Kaffee oder Obst, Mais und Bohnen an, züchten Fische und produzieren Honig. 2011 hat Combrifol mit der Importgesellschaft MITKA (link), an der Ökotpia beteiligt ist, den in der Geschichte der Kooperative ersten direkten Kaffeevertrag mit einem internationalen Partner abgeschlossen. Für die Kooperative bedeutete das einen großen Schritt nach vorne.

Der Kaffee für Ökotopia stammt aus der Region Nahuaterique, die im Grenzgebiet zwischen Honduras und El Salvador liegt. Diese Grenzregion gehörte bis 1992 zu El Salvador und wurde nach langen Grenzstreitigkeiten vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag Honduras zugeteilt. Die Bevölkerung der Region hatte unter dem Bürgerkrieg in El Salvador und dem Tauziehen zwischen Honduras und El Salvador sehr zu leiden. Viele Kooperativenmitglieder waren früher Guerilleros, da sie angesichts der Repression und ausweglosen Lage der Bevölkerung keine andere Möglichkeit sahen.

Die Kaffeepflanzungen waren durch den Bürgerkrieg stark vernachlässigt. Die Kooperativenmitglieder haben sie in einem enormen Kraftaufwand wieder zur Blüte gebracht. Der Weg vom Kaffeefeld zur Weiterverarbeitung ist beschwerlich: die schweren Säcke müssen lange auf dem Rücken steile Pfade hinaufgetragen werden. Die verschiedenen Anbauflächen liegen weit verstreut. Mit dem Erlös aus dem fairen Handel hoffen die socios nun, die Infrastruktur der Kooperative verbessern zu können. Als erstes ist der Kauf eines kleinen Bürogebäudes geplant. Anschließend sollen ein gemeinsamer automatischer Trockner für die Kaffeebohnen und Biodünger angeschafft werden. Der Vertagsabschluss mit Ökotopia und der MITKA hat Hoffnung und Zuversicht gebracht!
Colombia Grande kbA
Kaffee aus fairem Handel, Partner-Projekt in Kolumbien, 100% Arabica, vollmundig im Geschmack, würziges Aroma, Kaffee der Spitzenklasse, aus Hochlagen bis 2000m, gemahlen.